Folge 08 (112) "Fußballfieber"
Endlich ist es soweit: die WM im eigenen Land. Benno (Willi Thomczyk) und Jungs freuen sich auf spannende Fußballkrimis vor dem Fernseher. Wären da nicht die Frauen, die ganz andere Pläne haben. Zum Glück schaffen es die Männer, ihre Frauen zum Mitgucken zu bewegen. Das passt Benno allerdings gar nicht, denn die Frauen sind ihm viel zu unruhig. Also muss ihm schnell eine Alternative einfallen….
Das lange Warten hat sich gelohnt: die WM im eigenen Land ist da. Benno (Willi Thomczyk)und die Männer sind mit den Vorbereitungen beschäftigt, um spannende Fußballkrimis vor dem Fernseher zu genießen. Die Frauen haben dafür naturgemäß wenig Verständnis. Besonders Stefanie (Dana Golombek) wäre eher nach einer Wanderung zur Talsperre zumute. Doch nicht mit Benno. Er macht den Frauen schnell und unmissverständlich klar, dass auch Vorrundenspiele absolut wichtige Ereignisse sind. Dabei er schafft er es sogar den Frauen ein schlechtes Gewissen einzureden. Beim Krisengespräch am Grillplatz beschließen Uschi (Antje Lewald), Stefanie (Dana Golombek), Marga (Andrea Badey), Karla (Karina Schiek) und Ruthchen (Petra Nadolny), dass es vielleicht doch nicht so schlimm ist mit den Männern die Spiel anzusehen. Doch damit nimmt der Ärger erst seinen Lauf. Denn während des folgenden Spiels ist Benno derart mit Bewirtung beschäftigt, dass er nichts vom Spiel mitbekommt. Und es kommt noch schlimmer: die Frauen beschließen, dass ab jetzt jedes Spiel sehen wollen. Bis zum Finale! Das ist zuviel für die Männer. Da sie die Frauen aber nicht ausladen können, verziehen sie sich Benno, Lothar, Hotte (Thomas Gimbel), Fiete (Nicholas Bodeux) und Manni (Andreas Windhuis) mit einem Fernseher in den Wald. Schnell stellt sich heraus, dass dies nicht die Lösung sein kann, da der Empfang im Wald miserabel ist. Die Männer kneifen also den Schwanz ein und gehen zurück auf den Platz. Alle bis auf Benno. Nur was tun? Einsam streift er über den Camping Platz und landet natürlich bei Pröter (Wilfried Herbst). Der ist zwar nicht begeistert, kann aber nicht verhindern, dass Benno sich bei ihm einnistet. Beim folgenden Spiel erlebt Benno dann sein blaues Wunder: Pröter geht ab wie eine Rakete, flucht wie ein Bierkutscher und schnauzt Benno zusammen. Kleinlaut kommt auch Benno dann wieder auf den heimischen Platz und behauptet das Spiel bei den Schusters auf einer Großbildleinwand gesehen zu haben. Die hätten seinen Fachverstand zu Schätzen gewusst. Leider nimmt diese eitle Notlüge eine unschöne Wende, als Pröter auftaucht. Benno hat seinen Flaschenöffner vergessen und er bringt ihn zurück. Benno kann nicht verhindern, dass alle erfahren, wo er das Spiel gesehen hat. Allerdings hat er gelernt, dass er sich den Fußballtag selber versaut hat und gelobt Besserung für die nächsten Spiele.







